Kids Snowboard Tour Stopp in Nesselwang und Sudelfeld

Am 5./6.02. ging der vom SC Miesbach in der Actionwelt Sudelfeld organisierte Stop der „Kids Snowboard Tour“ mit mehr als 40 äußerst motivierten Nachwuchsportlern über die Bühne. Unter den Augen eines vielköpfigen Trainerteams des SC Miesbach und Snowboard Bayern stand am Samstag das Training im Funpark und im Slalomcrossparcours auf dem Programm. Am Sonntag war dann als Highlight der Vielseitigkeits-Contest an der Reihe, in dem die Kids verschiedene Elemente wie Kicker, Rainbow Box, Switchzone, Straightbox, Tanks, Carving Turns flüssig und kreativ bearbeiten konnten. Jede der zwei absolvierten Fahrten wurde anhand verschiedener Kriterien wie z.B. Kurventechnik, Switch Technik, Slides und Airtime von den Trainern mit Punkten bewertet. 

Ähnlich, jedoch in kleinerer Runde, verlief das Event im Alpspitzpark in Nesselwang. Die Nachwuchstalente trainierten am Samstag gemeinsam mit zwei Snowboardbayern-Trainern über Boxen, Tubes und Kicker zu springen und hatten die Möglichkeit sich wertvolle Tipps abzuholen. Sonntag war dann auch hier Wettkampftag. Im Kids-Funpark sollten erst einmal zwei Boxen befahren werden und dann am Ende der Strecke noch ein Kicker. Hier kam es vor allem auf Sicherheit an. Später gab es eine Jam Session. Die Kids hatten eine Stunde Zeit zu zeigen was sie können und durften ihre Lieblingstricks den Trainern präsentieren. Es gab Pluspunkte für Performance an Boxen, Tubes und Kicker. Von Rotations, Railgrabs über Slides war alles mit dabei. Das Highlight war dann am Ende noch die „Wall“. Hier gab es nochmal einen extra Preis für den kreativsten Trick zu gewinnen. 

Das Snowboard Niveau der zwischen 5 und 12 Jahre jungen Talente war bei beiden Events sehr beachtenswert und der Spaß am Lernen von neuen Techniken und Tricks war allen anzusehen. Es ist schön zu beobachten wie die Kids über ihre Schatten springen und immer selbstbewusster an neue Aufgaben herangehen. Am Ende freuten sich alle über Sachpreise der Tour Partner Burton und Blue Tomato und über das feine Winterwetter mit Sonne, Wolken und etwas Neuschnee.

Wer seine Skills noch weiter verbessern möchte, kann an weiteren Tour Stops in Oberammergau am 12./13.02.2022 und Lenggries und am legendären Kids-Nachwuchs-Camp vom SC Miesbach am 19./20.2.2022 teilnehmen: 

https://www.snowboardbayern.de/kids-snowboard-tour-anmeldung

 

Podiumsplätze der Kids-Snowboard-Tour

Nesselwang

U9 w

1.     Malin Zumbrägel

2.     Emma Reylaender

3.     3. Lena Layer

U12 w

1.     Nora Fronius

2.     Malou Zumbrägel

3. Mila Fronius & Celine Schiwall

  

U9 m

1.     Lukas Schütz 

2.     Jeremias Sommer 

3.     Luis Broger

 

U12 m 

1.     Zénó Glück 

2.     Moritz Reylaender

3.     Maxi Eckert

 

Sudelfeld

U9 w

1.     Julia Ehrnthaller

2.     Federica Wurmbrand-Stuppach

3.     3. Lena Sovari

U12 w

1.     Maja Polke (SC Miesbach)

2.     Ida Bauer (SC Miesbach) 

3.    Hannah Schmidt 

U6 m

1.     Nick Ganser 

U9 m 

1.     Julius Schmidt

2.     Jonas Sachenbacher

3.     Jakob Willer

 

U12 m

1.     Fabian Kalter (SC Miesbach)

2.     David Babilon (SC Miesbach)

3.     Moritz Polke (SC Miesbach) 

 

U15 m (außer Konkurrenz)

1.     Malik Oncer (SC Miesbach) 

2.     Florian Schmidt

 

 

 

 

Wake meets snow! Erfolgreiche Symbiose aus Wasser- und Wintersport

Der Gedanke war so naheliegend und daher schnell gefasst: „Eigentlich sind doch Snowboarder und Wakeboarder gar nicht so weit voneinander entfernt!?“ Und so einigten sich der Präsident des Bayerischen Skiverbandes, Herbert John, und der Präsident des Bayerischen Motoryachtverbandes, Klaus Weber, im Frühjahr 2021 schnell darauf, gemeinsam diese Idee voranzutreiben. Denn wo gibt es bessere Möglichkeiten, den Wakeboardsport in den Winter zu verlegen, als in Bayern.

Die Idee dahinter war nichts weniger als die Kooperation mit anderen Sportfachverbänden und Nutzung der bereits vorhandenen Ressourcen bis hin zu wechselseitigem Training unter Anleitung der Fachtrainer. Und auch Fritz Lauch, Vizepräsident für Jugend und Sport im BMYV, konnte diesem verbands- und saisonübergreifenden Sportkonzept sofort etwas abgewinnen.
Gerade der neu gegründete Wakeboard-Kader könnte davon besonders profitieren, wenn auch im Winter trainiert werden kann. Gedacht, gesagt und getan. Die Einladung des Bayerischen
Skiverbandes – vertreten durch den Sportdirektor Andreas Scheid von Snowboard Germany – wurde daher dankend angenommen.

Innerhalb kürzester Zeit stand die Planung, sodass kurz vor Weihnachten das Wintertrainingslager im Regionalzentrum Götschen des Bayerischen Skiverbandes starten konnte. Nachdem das im Herbst geplante Sportcamp des Landeskaders Wasserski aufgrund der Corona-Entwicklung ausfallen musste, schlossen sich auch die Wasserskiläufer dem Wintercamp unter dem Titel „Wake meets Snow!“ an. Die Kadersportler/innen Wakeboard und Wasserski reisten mit ihren Trainer/innen und Betreuer/innen am Freitag an und wurden vom Camp-Leiter Fritz Lauch vor Ort begrüßt. Vor dem Check-in mussten alle Teilnehmer/innen die geforderten Impfnachweise vorlegen, bei Schülern genügte ein aktueller Schnelltest.

Nach einer kurzen Vorbesprechung und dem gemeinsamen Abendessen ging es dann auf die Piste. Dort wurden die Wakeboarder von Sebastian Schöndorfer von Snowboard Germany empfangen. Nach einer kurzen Sichtung der Sportler/innen erfolgte die Gruppeneinteilung mit anschließendem Training. Die Wasserskiläufer/innen trainierten ebenfalls selbstständig nach durchgeführtem Check-up. Um die Anfängerinnen und Anfänger kümmerte sich Iris Bauer, die sowohl die Trainer-C Lizenz des Wasserskiverbandes sowie die Lizenz des Skiverbandes besitzt und damit in beiden Sportarten verwurzelt ist.

Das Training unter Flutlicht endete gegen 21.00 Uhr und wurde am Samstagmorgen am Treffpunkt Talstation Götschen fortgesetzt. Snowboardtrainer Sebastian Schöndorfer hatte dazu zwei weitere Trainer/innen zur Verstärkung mitgebracht. Nach dem Trainingsende auf der Piste ging es am Nachmittag noch weiter zum Hallentraining. Unter Leitung von Sebastian Schöndorfer veranschaulichten die dortigen Trainingseinheiten, wie viele Parallelen beim Aufbau der Übungen der Wakeboard-, der Snowboard- und der Wasserskisport haben. Schnellkraft, Balance-Gefühl und hohe Körperspannung sind spezielle Anforderungen für die Ausübung aller drei Sportarten.

Um gemeinsame Trainingserfolge und sportliche Leistungen zu verbessern, das war nach diesen Übungen allen Beteiligten klar, wäre eine weitere strategische Zusammenarbeit in den Sommer- und Wintermonaten ein wünschenswertes Ziel für die Sportler/innen der beiden Verbände.

Nach Rückkehr und dem gemeinsamen Abendessen hielt Marcel Friedrich seinen Anti-Dopingvortrag mit dem Ziel, frühzeitig die jungen Kadermitglieder für dieses Thema zu sensibilisieren.

Im Anschluss erinnerten die Wasserski-Landestrainer Andreas Hillenbrand und Marcel Friedrich an die Highlights und Erfolge der vergangenen Saison mit spektakulären Videos von den Wettkämpfen und Fotos der strahlenden Sieger/innen.

Anschließend wurde vom Trainierteam am Sonntagvormittag ein kleines Rennen unter allen Teilnehmenden Sportler/innen organisiert. Die Trainer vom Snowboardteam Germany steckten ein
Slalomfeld, wie es für Raceboard-Rennen üblich ist, ab und stoppten die Zeiten. Jeder hatte zwei Durchläufe und somit die Chance, seine persönliche Zeit nochmal zu verbessern.

Beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen in der Götschenalm wurden die Urkunden für das Rennen überreicht. Dabei ließ es sich Sebastian Schöndorfer nicht nehmen, in einer kurzen Rede seine Begeisterung für die talentierten Athlet/innen aus dem Wassersport zu betonen. Mit einem Schmunzeln gestand er, dass er sich das Wochenende mit den „Yacht-Fahrern“ ganz anders vorgestellt hatte und positiv überrascht wurde, hier mit ambitionierten Sportler/innen trainieren zu dürfen. Und er verdeutlichte dabei auch seine Vorfreude, wenn er mit seinen Snowboarder/innen im Sommer an die Seilbahn am Steinberger See zum Gegenbesuch kommen wird. Dort können dann die Wintersportler/innen ihr Können auf dem Wasser unter Beweis stellen.

Aus Sicht beider Sportfachverbände wurde mit diesem ersten sportartenübergreifenden Trainingswochenende ein Meilenstein für eine langfristige strategische Zusammenarbeit zum Wohle des
Winter- und Wassersports erreicht.

Text: Bayerischer Motoryachtverband e.V.

Snowboarder ermitteln ihre Juniorenmeister: Titel an Salome Jansing und Max Kühnhauser; German Race Series U 15

Bischofswiesen (hw) – Im Rahmen des FIS Junior Race  wurden am Regionalzentrum Götschen auch die Deutschen Juniorenmeisterschaften ausgetragen. Die Durchführung lag in den Händen von Snowboard Germany mit Unterstützung des WSV Bischofswiesen. Die Mädels und Jungs zeigten sehr ansprechende Leistungen, mit denen sie sich auch im internationalen Vergleich durchaus sehen lassen konnten.  Bei den Jahrgängen von 2002 bis 2006 war Salome Jansing vom SV Chiemgau nicht zu schlagen und sicherte sich den Titel der Deutschen Juniorenmeisterin 2022. Auf Platz zwei folgte Romy Sollfrank vom WSV Bischofswiesen, die sich mit einem Fehler im zweiten Lauf trotzdem noch den Vizemeistertitel sichern konnte. Auf Rang drei landete Hannah Gunkel vom SV Camp 2 Race, die damit das Stockerl komplett machte. Yuna Taniguchi vom FC Aschheim belegte in der Endabrechnung Rang vier vor Aurelia Buccioni vom SV Camp 2 Race. Mathilda Scheid vom WSV Bischofswiesen vergab eine bessere Platzierung durch einen ‚Faststurz‘ im zweiten Durchgang und landete letztlich auf Platz sechs.

Kühnhauser vor Taniguchi

Bei den jungen Herren waren die Zeitabstände sehr gering und am Ende holte sich Max Kühnhauser den Titel 2022 im Parallelslalom. Platz zwei war hart umkämpft und schließlich ging der Vizemeistertitel an Kajo Taniguchi vom FC Aschheim, der sich in der Endabrechnung knapp vor Samuel Vojtasek vom SC Schellenberg und Max Mohr vom WSV Königssee setzen konnte. Eine sehr ansprechende Leistung zeigte auch Benedikt Riel vom SK Ramsau, musste sich aber mit Platz fünf zufrieden geben vor Tim Sobinger vom SV Camp 2 Race als Sechster.

Parallel zu den Deutschen Jugendmeisterschaften wurde auch noch ein Rennen der German Race Series U 15 ausgetragen. Bei den Mädels siegte die Schweizerin Xenia von Siebenthal vor Zoe Jansing vom SV Chiemgau und Ina Reichelmeir vom FC Kirchheim.

Auch bei den Buben mussten die deutschen Fahrer einem anderen den Vortritt lassen. Edoardo Da Col aus Italien ließ sich die Butter nicht vom  Brot nehmen und gewann das Rennen vor Florian Brandner und Tristan Jelbauer, beide vom SV Camp 2 Race. Vom gleichen Verein sind auch die Nächstplatzierten Julius Adler als Vierter und Samuel Schwerdt auf Rang fünf.

Crowdfunding-Projekt: Trampolinanlage für den Freestyle-Nachwuchs

Unser Crowdfunding Projekt geht in die Verlängerung!

Crowdfunding-Projekt: Trampolinanlage für den Freestyle-Nachwuchs

Initiiert von Snowboard Bayern im Bayerischen Skiverband e.V.

Trampolin ist King für Freestyle-Snowboarder*innen und für diejenigen, die es werden wollen.

Warum? Auf dem Trainingsgerat lässt sich nicht nur Koordination, Athletik und Ausdauer trainieren, sondern die Athlet*innen können jeden Trick verletzungsfrei einstudieren, bevor sie ihn auf Schnee versuchen.

Das gilt für alle Alters- und Leistungsklassen. Sowohl Deutschlands beste Freestyle-Snowboarder wie Leon Vockensperger und André Höflich trainieren in ihrer Olympiavorbereitung regelmäßig auf dem Trampolin als auch die Nachwuchsshredder von Snowboard Bayern – und genau die brauchen Unterstützung. Bisher müssen sie für die Sprungeinheiten in weit entfernte, kommerzielle Anlagen ausweichen. Das soll sich ändern.

Mittels einer Crowdfunding-Aktion soll im Landkreis Bad Tölz eine Trampolintrainingsanlage für die Kids aus Regional- und Landeskader sowie Vereinen aus dem Snowboard- und Freestylebereich entstehen.

Fakten zum Projekt:

-          Laufzeit 1.12.2021 bis 10.01.2021

-          Zielsumme: € 6.500

-          Anschaffung eines 4x2 Meter SuperTramps

-          Aufbau der Anlage im Frühjahr 2022

-          Profiteure: bayerische Snowboard- und Freestylenachwuchsgruppen

Der Bayerische Skiverband und Snowboard Bayern organisieren den Nachwuchsleistungssport in den Snowboarddisziplinen in Bayern. Neben den Trainingsmaßnahmen und Veranstaltungen ist die Organisation und Entwicklung von Trainings- und Wettkampfinfrastruktur ein großes Aufgabenfeld.

Hier gehts zum Projekt: https://www.fairplaid.org/snowboardbayern

Snowboard Bayern Future Team - Talente fördern und entwickeln

Seit dem Sommer läuft das neue Snowboard Bayern Future Team Programm für Kids der Jahrgänge 2010 und 2011.

Dabei kommen die Sportler aus verschiedenen Regionen zusammen und werden von SNBBAY Trainern in unterschiedlichen Themenbereichen auf das Landeskadertraining vorbereitet. Im Fokus steht dabei die allgemeine Snowboardausbildung in den Bereichen Carving, Freestyle, Halfpipe und Snowboardcross sowie Skate-, Koordinations- und Akrobatiktraining.

Somit lernen die Kids die verschiedenen Disziplinen kennen und erleben eine breite Bewegungsvielfalt.

 

SNBBAY Future Team 21/22

Leila Viererbe, SC Sonthofen

Leo Schwab, SC Miesbach

Aris Kyriazis, ESV München

Niko Bezenar, SC Miesbach

Josefa Edfelder, SC Anger

Ida Bauer, SC Miesbach

Moritz Bauer, SC Miesbach

Marie Kuhlmann, Snowgau

Felix Zehetmeier, SC Miesbach

Pauline Müller, Snowgau

Florian Müller, Snowgau

Noa Herzog, SC Nesselwang

Leo Herzog, SC Nesselwang

David Babilon, SC Miesbach

Magdalena Bösl, SC Miesbach

Zwei Silber-Medaillen für bayerische Snowboarder bei der Jugendweltmeisterschaft im russischen Krasnoyarsk

Das deutsche Snowboard Juniorenteam kann eine durchaus positive Bilanz aus der Jugendweltmeisterschaft im sibirischen Krasnoyarsk ziehen. Sowohl Moritz Breu (RSSC Nördlingen) als auch Ole-Mikkel Prantl (WSV Königssee) können sich von nun an Vize-Weltmeister nennen.
Moritz Breu konnte am Sonntagmorgen deutscher Zeit in der ersten Woche der JWM die Silber-Medaille im Big Air gewinnen. Mit einem Backside Triple Cork sowie einen Switch Double Cork 1080 verzauberte der 17-Jährige die Jury.

„Ich bin ein bisschen überrascht. Schon im Slopestyle lief es mit Platz fünf richtig gut. Die Silbermedaille von heute kann ich noch gar nicht realisieren. Der weite Weg hierher hat sich auf jeden Fall gelohnt.“
— Moritz Breu (Snowboard Germany)
Moritz Breu (links) und Ole-Mikkel Prantl (rechts) gewinnen jeweils die Silber-Medaille bei der JWM im russischen Krasnoyarsk Bild: Snowboard Germany

Moritz Breu (links) und Ole-Mikkel Prantl (rechts) gewinnen jeweils die Silber-Medaille bei der JWM im russischen Krasnoyarsk

Bild: Snowboard Germany

Am darauffolgenden Donnerstag konnte der 20-Jährige Bayer Ole-Mikkel Prantl seinen Vize-Weltmeistertitel verteidigen. Bereits bei der letzten JWM im steirischen Lachtal, welche aufgrund der Corona-Pandemie auf den Dezember des vergangenen Jahres verlegt wurde, konnte der Mann vom WSV Königssee die Silbermedaille im Parallel-Riesenslalom gewinnen.

„Diese Silbermedaille – meine zweite bei den Junioren – ist wahnsinnig viel wert für mich. Auch wenn ich im Finale oben noch vorne war, unten raus war Iaroslav Stepanko einfach schneller. Die nächste Chance gibt’s morgen. Dann greifen wir wieder an!“
— Ole-Mikkel Prantl (Snowboard Germany)

Wir wünschen den beiden bayerischen Nachwuchsathleten weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg! Weiter so!